Sind Mähroboter gefährlich?

Wenn man darüber nachdenkt von einem Rasenmäher zu einem Rasenroboter zu wechseln spielt natürlich mähroboter-gefährlichauch die Sicherheit eine entscheidende Rolle. Kleine Kinder oder auch Haustiere sollen ja schließlich nicht in Gefahr geraten. Mähroboter die nur mit Stoß-Sensoren ausgestattet sind nicht so sicher wie Rasenroboter welche mit eine hochmodernen optischen Sensor vom Frauenhofer-Institut ausgestattet sind. Deswegen kam es in der Vergangenheit auch schon zu Unfällen an Igeln oder auch bei Tests an kleinen Puppen die ein Baby darstellen sollten. Die Sensoren vom Frauenhofer-Institut ermöglichen es den Garten in 3D darzustellen. Diese Technologie trägt den Namen LiDAR (Light Detection and Ranging) und ermöglicht es, dass der Mähroboter zwischen Menschen und Objekten unterscheiden kann.

Mit der Hilfe von Lichtimpulsen wird die Zeit gemessen wie lange der Mähroboter ohne Begrenzungskabel zu einem Ziel braucht. Jetzt stellt sich allerdings die Frage ob durch diese neue Technologie die mit bildverarbeitungs-Technologie sowie auch dreidimensionaler Darstellung arbeitet die Mähroboter komplett sicher sind. Besteht immer noch eine Gefahr? Man muss dazu sagen, dass es im Endeffekt menschgemachte Technik ist, welche auch mal einen Fehler aufweisen kann, aber das die Forschung, in diesem Fall vom Frauenhofer Institut, einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung ging. Schließlich hat es auch beim Auto eine gewisse Zeit gedauert, bis man zu dem Sicherheitsstand von heute kam.


Sonstige Sicherheitsmaßnahmen für Mähroboter

mähroboter-gefährlich

Diese Infografik darf gerne von Journalisten / Textern für einen Artikel benutzt werden. Im Gegenzug würden wir von maehroboter-ohne-begrenzungskabel.de uns freuen wenn wir mit einem Link erwähnt werden.

Mähroboter für große Rasenflächen sollten am besten gute Sicherheitsmaßnahmen aufweisen können. Husqvarna der älteste und bekannteste Mähroboter-Hersteller will z.B. auch die Sicherheit für Igel gewährleisten. Mit einer anderen Art von Messern bzw. Klingen will die Firma eine höhere Sicherheit für Igel herstellen. Schwenkbare Klingen sollen die Lösung dafür sein. Auch über eine zusätzliche Ausstattung von einer Kamera denkt das Unternehmen nach. Dadurch sollen Tiere rechtzeitig erkannt werden. Weitere Möglichkeiten werden gesucht.

Igel sind hauptsächlich nachtaktiv, wenn der Mähroboter also nur tagsüber laufen darf, wird die Sicherheit für Igel ebenfalls gesteigert. Es ist davon auszugehen, dass in der Zukunft das ein oder andere Sicherheitsmodul dem Mähroboter hinzugefügt wird.

Die häufigsten Sicherheitsmerkmale eines Rasenroboters

Damit der Rasenroboter so sicher wie möglich eingesetzt werden kann wurden weitestgehend einige Vorkehrungen getroffen. Es gibt zum einen ein schwimmende Schale, welche den Mähroboter umgibt. Wenn dieser verschoben wird weil ein Hindernis im Weg ist stoppt dieser in der Regel. Damit es erst garnicht soweit kommt, dass der Mähroboter an ein Hindernis stößt, gibt es auch Sonar und Lidar Technologie, welche Hindernisse schon frühzeitig erkennen sollen. Lidar arbeitet mit Lichtimpulsen und ist ähnlich wie ein Radar. Und Sonar mit Schallwellen. Dadurch kann der Rasenroboter immer langsamer auf sein Hindernis zu fahren und frühzeitig genug die Richtung wechseln.


Sind Rasenmäher eigentlich ungefährlich?

Rasenmäher gefährlich

Andersrum sollte man sich auch die Frage stellen, ob ein Rasenmäher nicht auch eine gewisse Gefahr darstellt. Die großen Klingen eines Rasenmähers drehen sich mit mehr als 2900 Umdrehungen in der Minute und kleine Steine können durch die Klingen weggeschleudert werden und so auch Schaden anrichten. Verbrennungen wegen der sehr heißen Motorhaube des Rasenmähers sind ebenfalls ein mögliches Problem. Im Jahr treten regelmäßig viele Unfälle beim Rasen mähen mit Rasenmähern auf. Deswegen gilt genauso dort: achten Sie genau auf Hindernisse, mähen Sie vorsichtig und lassen Sie sich Zeit dabei.

Viele Unfälle passieren, wenn man gestreßt ist und mit den Gedanken schon woanders ist. Laut der Augsburger Allgemeinen sind übrigens die Finger am meisten gefährdet. Die größte Gefahrenquelle im Garten geht angeblich vom Rasenmäher aus. Vorwärts laufen und Rasen mähen scheint wohl nicht wirklich gefährlich zu sein, allerdings kann beim rückwärts ziehen und stolpern schnell etwas schief gehen. Stichwort: Am Hang mähen.


Fazit

Rasenroboter gefahr

Man kann also sehen, dass alles daran gesetzt wird auch die Sicherheit zu gewährleisten und die Mähroboter so sicher wie möglich zu machen. Dennoch ist es sehr wichtig immer zu schauen ob der Mähroboter beim Kauf auch über diese Sicherheitsmerkmale verfügt und das ganz unabhängig davon wie oft ihr Mähroboter mähen muss. Bitte lassen Sie auch nicht Ihr Kind im Garten spielen während der Mähroboter arbeitet. Sicherheit geht immer vor und Technik kann auch mal fehlerhaft sein. Es ist wichtig sehr verantwortungsbewusst mit einem Mähroboter umzugehen und Haustiere und Kleinkinder sowie andere Lebewesen keinem unnötigen Risiko auszusetzen.

Es ist davon auszugehen, dass in den kommenden Jahren die Sicherheitsmerkmale von Mährobotern immer weiter verbessert werden. Wenn wir uns also nochmal die Frage vom Anfang anschauen: Sind Mähroboter gefährlich, lautet die Antwort: es kommt darauf an. Achten Sie auf wichtige Sicherheitsmerkmale und gehen Sie außerdem nicht leichtfertig damit um. Und auch traditionelle Rasenmäher bergen ein gewisses Verletzungspotential. Schlussendlich sollte man sagen, dass es sich bei Gartengeräten immer um Maschinen handelt, welche auch eine Gefahrenquelle darstellen können. Erfahren Sie auch mehr darüber: Wie funktioniert ein Mähroboter?.

Quellen:

  1. https://www.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/2018/august/mehr-sicherheit-fuer-kinder-beim-rasenmaehen.html
  2. https://www.augsburger-allgemeine.de/themenwelten/bauen-wohnen/Unfaelle-im-Garten-Rasenmaeher-als-Gefahrenquelle-id5472731.html

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