Wie funktioniert ein Mähroboter?

Wenn man an technischen Fortschritt denkt, dann denkt man an die Raumfahrt, die Medizin oder auch ans Militär. Das allerdings auch im Garten Roboter eingesetzt werden war früher überhaupt nicht denkbar. Doch tatsächlich gibt es schon seit einigen Jahrzehnten Mähroboter die dem Menschen die lästige Arbeit des Rasenmähens abnehmen. Eine sehr bekannte Firma, die auch schon ganz am Anfang dabei war ist Husqvarna mit dem Husqvarna Automower. Schon in 1995 wurde er auf den Markt gebracht. Aber auch andere große Firmen wie Bosch oder Honda haben sich darauf spezialisiert. Es ist normal, dass dann bei dem ein oder anderen die Frage aufkommen kann: Wie funktioniert ein Mähroboter eigentlich?

Die batteriebetriebenen Rasenmäher sind nicht nur schnell und effizient sondern halten auch schlechtem Wetter stand. Eigenständig fahren Sie los und trimmen den Rasen. Durch die Elektromotoren kann man die Lautstärke beim Arbeiten auf ein minimum beschränken. Damit der Rasen die wertvollen Nährstoffe zurückerhält lässt der Mähroboter den Schnitt auf dem Rasen liegen. Je nach persönlicher Einstellung, mäht er in der Regel 2 bis 3 mm pro Einsatz. Heutzutage können die Mähroboter bis zu Flächen von 3.000 m ohne Probleme mähen.


Aber wie genau funktioniert der Rasenroboter?

Es gibt zwei verschiedene Arten von Mährobotern. Zum einen welche die ein Begrenzungskabel benötigen aber manche können auch mit Hilfe eines Sensors ganz unabhängig agieren, die sogenannten Mähroboter ohne Begrenzungskabel. Bei Mährobotern die mit einem Begrenzungskabel arbeiten, ändert der

Mähroboter Klinge

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Rasenroboter immer ganz zufällig seine neue Fahrtrichtung, meist wenn er an etwas stößt, damit der Rasen so gut wie möglich geschont bleibt. Fortschrittliche Rasenroboter verfügen auch über ein GPS System, welches dabei hilft den Rasen noch effizienter zu mähen. Selbstverständlich gibt es auch Versicherungen für einen Mähroboter oder auch Alarmsysteme sowie Pin-Codes welche einen Diebstahl verhindern sollen. Das hängt aber auch immer von der Preisklasse ab. Günstige Modelle sind in der Regel damit nicht ausgestattet.

Es hilft, wenn man den Mähroboter in 4 Bereiche aufteilt. Zum einen gibt es 4 Räder, welche an dem Hauptgehäuse befestigt sind und für die Fortbewegung des praktisches Helfers sorgen. Das Gehirn des Mähroboters ist ein Programm, was dafür sorgt, dass der Rasen am Ende überall geschnitten wurde und den Akkustand im Blick behält. Durch intelligente Algorithmen kann der kleine Computer im Rasenmäher mit nur einem sehr niedrigen Verbrauch alles im Blick behalten. Der Motor des Rasenroboters sorgt nicht nur für die Fortbewegung sondern bringt auch die scharfen Klingen zum drehen. Einer der Hauptgesprächspunkte ist das Begrenzungskabel, welche viele Mähroboter benötigen und in ihrem Rasen montiert werden muss.

Oft wird damit argumentiert, dass die Rasensensoren noch nicht so ausgereift sind. Allerdings muss man auch bedenken, dass der Hersteller immer einen Spagat zwischen preiswerter Technologie und guter aber auch effektivem Arbeitsleistung schaffen muss. Es ist davon auszugehen, dass in der Zukunft weitere ausgereifte Technologie kostengünstig in einem Mähroboter eingebaut werden kann, was die Leistung immer weiter verbessern wird. Die Docking -Stadtion welche den Mähroboter auflädt ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des Roboters.


Rasenmäher vs Mähroboter

Wenn man den herkömmlichen Rasenmäher mit einem Mähroboter vergleicht kann man auch gut den Unterschied zwischen den beiden unterschiedlichen Systemen bemerken. Der Rasenmäher besitzt größere Klingen, geht schneller über den Rasen macht mehr Lärm und muss von Hand bedient werden. Der Schnitt wird nicht auf dem Rasen liegen gelassen wodurch dem Rasen wertvolle Stoffe geraubt werden. Es gibt die Sichelmäher und die Spindelmäher. Beide Arten unterscheiden sich von der Schnitttechnik und der Flächenleistung. Der Rasenroboter arbeitet langsamer, ist leiser und hat kleinere Klingen. Der Schnitt wird auf dem Rasen liegen gelassen und sie mähen auch häufiger den Rasen wodurch er immer frisch geschnitten aussieht. Anders als beim Rasenmäher ist der Stromverbrauch bei Rasenrobotern viel geringer. Diese sind nämlich für den häufigen Einsatz ausgelegt. Der Motor eines Rasenroboters ist extra so ausgelegt, dass er den Helfer auch bis zu einer gewissen Steigung, Rasen hoch fahren lassen kann. Somit kann auch ein Rasen mit einer Hanlage bezwungen werden. Durch die geringe Höhe ist der Schwerpunkt anders verlagert und er wird auf den Rädern gehalten. Selbstverständlich gibt es in den Unterschiedlichen Preisklassen auch Qualitätsunterschiede. Besonders die Flächeneinheit die ein Mähroboter mähen kann variiert.


Fazit

Ein Mähroboter besteht aus einem Motor, einer Schneidefläche sowie einem Computer der den Mähroboter lenkt. Damit man die Rasenfläche nicht beschädigen muss gibt es auch Rasenmäher die mit einem Sensor arbeiten. Dadurch fällt die mühselige Arbeit vom Kabel verlegen weg. Es ist auf jeden Fall spannend zu sehen wie wir uns immer weiter von einem Rasenmäher zu einem Mähroboter entwickeln. Selbst der eigene Garten wird von dem Fortschritt nicht außenvor gelassen. Zeitersparnis und Bequemlichkeit sind die beiden Hauptgründe für die Anschaffung eines Mähroboters. Die hohen Anschaffungskosten können sich also wieder auszahlen, wenn man die Zeit für etwas anderes Nutzen kann als Rasen mähen zu müssen.


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